Förderung der Zivilgesellschaft





Im Rahmen des Stadtradelns 2026 hat die Wählergemeinschaft Zwiebel zahlreiche Gefahrenstellen für den Radverkehr in Bamberg dokumentiert und fordert gezielte Verbesserungen. Die Hinweise stammen aus verschiedenen Stadtteilen und zeigen, dass viele Radwege abrupt enden, Kreuzungen unübersichtlich sind und wichtige Verkehrsführungen für Radfahrende fehlen.
Mit den gesammelten Vorschlägen möchten wir konkrete Impulse für eine sicherere und fahrradfreundlichere Verkehrsinfrastruktur in Bamberg geben. Ziel ist es, Gefahrenstellen zu entschärfen und den Radverkehr für alle Altersgruppen sicherer und komfortabler zu gestalten.

Die Zwiebel beteiligt sich bei der Kippen-Challenge von Naturfreunde Bamberg & Bund Naturschutz!
Am Montag, den 8. Juni sind wir in 1,5 Stunden vom Fraktionshaus aus über den Grünen Markt, zur Luitpoldstraße gelaufen und zurück über den ZOB.
Zwei Beutel voll Zigarettenstummel haben wir dabei aufgesammelt und sind mit einigen Passant*innen ins Gespräch gekommen.

Warum machen wir mit?
Eine Zigarette vergiftet ca. 40 Liter Wasser und es braucht 15 Jahre, bis ein Zigarettenstummel abgebaut ist.
In Bamberg gibt es zu wenig Mülleimer, v.a. am Kanal. Aber auch jede*r Einzelne könnte sich einen Taschenaschenbecher besorgen und einen Beitrag zu einer sauberen Umwelt leisten.
Hintergrund:
Im Aktionszeitraum bis 11. Juni sollen in Bamberg so viele Zigarettenstummel wie möglich aufgesammelt werden. Am „Tag der Umwelt“ auf der Jahnwiese, am 11. Juni werden die Zigarettenstummel beim Stand von Bund Naturschutz & Naturfreunde Bamberg abgegeben.

Die Anwendung „Bamberg-Miteinander.de“ bietet Vereinen, Initiativen und ehrenamtlichen Organisationen die Möglichkeit, sich auf einer zentralen Plattform zu präsentieren und so Mitstreiter:innen zu finden. Im Umkehrschluss haben Interessierte eine Anlaufstelle, um dort schnell und unkompliziert nach Möglichkeiten des Engagements zu suchen.
Die Zwiebel auf Bamberg-Miteinander

Nun ist es schon über eine Woche her, dass wir zwei Sitze im Stadtrat erringen konnten. Ein großes Dankeschön daher noch an alle, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir sind überwältigt von dem Wahlausgang und wollen euch hier endlich ein Update geben.
Von 13 Parteien und Gruppen, die zur Wahl angetreten sind, sind wir als ganz neue Wähler:innenvereinigung die sechststärkste Kraft im Stadtrat, darauf sind wir unglaublich stolz.
Nun zur Transparenz: Wir melden uns erst jetzt, da wir nach „neue Liste gründen“, „nötige Unterstützungs-Unterschriften sammeln“ und dem Wahlkampf seit November letzten Jahres durchgängig am Start waren und nach der Wahl erstmal eine kleine Pause brauchten, zum Erholen und uns sortieren mussten. Aktuell steht ja noch die Stichwahl zum Oberbürgermeisteramt an.
Danach wird der „Basar“ eröffnet und intensiv nach möglichen Mehrheiten im neuen Stadtrat gesucht werden. Auch wir werden sicherlich von einigen Gruppen angefragt werden und intensive Gespräche mit den anderen Gruppen und Fraktionen führen.
Wie wir uns da aufstellen und wie das ganze geht, lassen wir euch zeitnah wissen. (#transparent)
Und dann geht es für den neuen Stadtrat so richtig los im Mai. Die Amtszeit beginnt ab dem 1. Mai 2026 und die erste konstituierende Sitzung ist für den 6. Mai angesetzt. (16 Uhr, im Spiegelsaal der Harmonie am E.T.A. Hoffmann Platz).
Mit zwei Sitzen sind wir dann in allen Senaten (Finanz, Bau- und Werksenat, Kultursenat, Mobilitäts- und Umweltsenat, Kultur- und Bildungssenat, Familien- und Integrationssenat und Personalsenat) vertreten – Dank euch!
Katharina und Michi werden sich die einzelnen Ausschüsse aufteilen.
Wenn ihr Fragen an uns habt, schickt uns diese gerne über mail@zwiebel-bamberg.de
Aktuell beträgt unser finanzieller „Puffer“ noch 60 Euro. Wir suchen auch einen Raum, den wir als unser Büro einrichten könnten – falls Ihr da Tipps oder Ideen habt, gerne an uns wenden.

Draussen wissen, was drinnen los ist. Die Zwiebel stellt sich vor. Mit der neuesten Ausgabe von baz – Bamberger Zwiebel sind alle Bamberger:innen umfassend informiert.
Zeitung hier zum Download!

Wir haben unser Wahlprogramm 2026 zu den Themen Transparenz, Klima, Soziales, Verkehr, Kunst und Kultur sowie Stadtentwicklung fertiggestellt.
Ihr findet es hier.
Und hier als pdf:

Ab sofort ist es möglich, für die Kommunalwahl am 8. März Briefwahlunterlagen zu beantragen. Wer am Wahltag nicht in Bamberg sein kann, oder andere Gründe hat, kein Wahllokal aufsuchen zu können, der hat die Option, vorher Briefwahlunterlagen zu beantragen. Dies läuft über eine Webseite, dort musst Du Deine Daten eingeben und dann erhältst Du die Unterlagen per Post.
Der Wahlscheinantrag kann bis Freitag, 15 Uhr gestellt werden.
Der Wahlbrief muss jedoch spätestens am Wahlsonntag um 18 Uhr bei der auf dem Umschlag genannten Stelle (Wahlamt der Gemeinde) eingehen. Das Transportrisiko liegt bei den Wählenden. Der Wahlbrief wird kostenlos von der Post befördert, oder Du wirfst ihn selber beim Wahlamt ein.
Zur Beantragung.

Im kommenden Wahlkampf wird es keine Wahlplakate von der unabhängigen Wähler:innenvereinigung Zwiebel geben. Im Wahlkampf produziert klassische Außenwerbung wie Wahlplakate oft große Mengen an Material-, Energie- und Müllaufwand.

„Wir haben uns bewusst entschieden, ohne Plakate zu arbeiten – aus ökologischen, sozialen und nachhaltigen Gründen. Die eingesparten Ressourcen investieren wir lieber in Gespräche mit Menschen, statt in Plastik an Laternen“, sagt Michi Schmitt.
Die Zwiebel werde sich daher verstärkt auf den digitalen und Haustürwahlkampf konzentrieren. Zudem trage die übermäßige Plakatwerbung oft kaum zur Meinungsbildung bei, sondern werde im Stadtbild als visuelle Belastung wahrgenommen.
Hauptsächlich geht es bei dem Verzicht auf Wahlplakate jedoch um Ressourcenschonung. Klassische Wahlplakate bestehen meist aus bedrucktem Karton oder Kunststoff (z. B. Hohlkammerfolie) und werden nach wenigen Wochen wieder entsorgt. Herstellung, Transport und Druck dieser Materialien verbrauchen Energie und fossile Rohstoffe, was CO₂-Emissionen verursacht. Auch der Einsatz von Druckfarben und Beschichtungen kann zusätzliche Umweltbelastungen auslösen.
„Zudem werden nach dem Wahlkampf die Plakate wieder entfernt und entsorgt – oft ohne klare Wiederverwertung. Die Kabelbinder für die Aufhängung landen dann zum Beispiel am Adenauerufer im Grünen, das wollen wir vermeiden“, sagt Lybl Fuchs.
Auch wenn manche Materialien technisch recycelbar sind, landen die meisten Wahlplakate im Restmüll und werden verbrannt. Durch den Verzicht auf Plakate trägt die Zwiebel dazu bei, große Mengen Müll zu vermeiden. Mit der Entscheidung auf Plakatwerbung zu verzichten, setzt die Zwiebel ein konsequentes Zeichen entsprechend ihrer umweltpolitischen Ziele und zeigt, dass moderner Wahlkampf auch digital, klimafreundlich und dialogorientierter möglich ist.